L e b e n s u m w e g e  -  E r f u r t

Die Selbsthilfegruppe für an Depressionen erkrankte Menschen und ihre Angehörigen

Lebensumwege-Erfurt hat das Ziel, Betroffene mit psychischen Erkrankungen und deren Angehörige - die sich mit einer Erkrankung an Depressionen konfrontiert sehen - zu unterstützen, ihnen beratend, helfend und ggf. begleitend zur Seite zu stehen.

Bitte beachten Sie unbedingt, ...            

  • Da wir weder Psychiater noch Psychotherapeuten sind, werden wir auch keinerlei Therapieversuche unternehmen, denn dies ist ausschließlich Fachleuten vorbehalten.
  • Als Selbsthilfegruppe stellen wir weder Diagnosen, noch führen wir Beratungen zu Medikamenten durch, erbringen keine medizinisch- therapeutischen- noch ärztliche Leistungen und können diese auch keinesfalls ersetzen.
  • Der Besuch einer Selbsthilfegruppe wie Lebensumwege-Erfurt ist keine Kassenleistung, kann aber ggf. durch Ihrer Krankenkasse als Bonus gewertet werden. Ihre dortigen Ansprechpartner geben Ihnen gerne darüber Auskunft.
  • Betroffene mit vordergründigen oder begleitenden Suchterkrankung können kein Mitglied  unserer Selbsthilfegruppe werden, es sei denn, sie können einen ärztlichen Nachweis erbringen, das sie mindestens zwei Jahre stabil und nicht rückfällig sind. Informieren sich bitte vor Ihrer  Kontaktaufnahme zu uns über die notwendigen Voraussetzungen unserer   Selbsthilfearbeit am Ende der Seite Suchterkrankung(en).


Wie läuft es, wenn Sie neu dazukommen wollen?

Dann nehmen Sie - nachdem Sie sich entschieden haben, sich andern gegegüber über ihre Situation zu äußern - zuerst einmal - wie unter Impressum + Kontakt beschrieben - telefonischen Kontakt mit mir als Gruppenleiter auf.

In diesem Telefonat ergründen wir im gemeinsamen Gespräch einige Details Ihrer speziellen Problematik/Betroffenheit was voraussetzt, das Sie Willens und bereit sind, sich zu öffnen.

Von mir erfahren Sie, ob unsere Selbsthilfegruppe für Ihre individuelle Situation die Richtige ist und wir stimmen ab, wann Sie einen 1. von insgesamt 4 "Schnupperstunden" in unserer Gruppe starten können, bevor Sie dann - wenn Sie dauerhaft bleiben und Mitglied werden möchten - mit Ihrer 5. Teilnahme eine Mitgliedschaft eröffnen müssen.

Wenn Sie neu  in unsere Gesprächsrunde hinzukommen, werden Sie von mir als Gruppenleiter oder meinen Stellvertreter empfangen, mit in die Gruppe hineingenommen und den Mitgliedern vorgestellt, damit alle Ihren Namen erfahren und Sie angesprochen werden können.

Zur besseren Vertrautheit reden wir uns grundsätzlich - und wie in der Selbsthilfe üblich - vertraulich mit "Du" und unseren Vornamen an, wodurch eine familiäre Atmosphäre entsteht, was auch für Sie als "Neuen" gilt.

Gegen Ende unserer Gesprächsrunde wird das Wort an Sie übergeben, doch allein Sie entscheiden, ob und wieviel Sie sich beim ersten Mal zu sich selbst, Ihrer Situation, usw. - äußern möchten, da das ausschließlich in Ihrem Ermessen liegt.

Falls Sie sich beim 1. Besuch noch nicht äußern möchten, sind Sie einfach stiller Teilnehmer/ Zuhörer in unserer Runde und erleben so den Ablauf unseres Abends beispielhaft für sich mit.

In den nächsten drei Besuchen können und sollten Sie ihre Hemmschwelle langsam abbauen und für sich prüfen, ob Sie als Mitglied der Gruppe an weiteren Treffen  teilnehmen möchten.

In unserer Selbsthilfegruppe sind Betroffene oder auch deren Angehörige willkommmen, aber beachten Sie bitte, dass Sie als Betroffener nicht gleichzeitig mit ihrem Angehörigen - oder umgekehrt - eine Gruppenmitgliedschaft eröffnen können, da dann oft Befangenheiten oder Konflikte auftreten, die sich negativ auf die die beiden Personen selbst - aber auch auf die anderen Gruppenmitglieder auswirken.

In solchen Fälle wird immer dem Betroffenen der Vorzug gewährt, wobei der Angehörige selbstverständlich nicht "fallen gelassen" wird, sondern auch für ihn Möglichkeiten etabliert sind, um mit seiner Problematiik Hilfe und Unterstützung zu finden.

Wir  sind außer für ...

  • Suchterkrankte sowie Kinder und Jugendlichen unter 18 Jahren
  • Menschen, die nicht gut Deutsch können*
  • Personen in akuten Erkrankungsphasen
  • aggressive, religiös fanatische, rassistisch, extremistisch eingestellte ...

...  offen für Menschen jeden Alters mit einer depressiver Erkrankung, bzw. für deren Angehörige**, unabhängig von sozialer Stellung, Herkunft und Geschlecht.

* Diese Tatsache hat nichts mit Diskriminierung zu tun, sondern folgt lediglich der Notwendigkeit, sich im gegenseitigen, umfassenden und detaillierten Austausch zu diesem Krankheitsbild jederzeit verständlich ausdrücken, allen angeboten Themenabenden, Kursen usw. inhaltlich folgen und auch alles verstehen zu können.
** Beachten Sie bitte, das Sie ohne sein Wissen und Einverständnis keinen Termin für einen Angehörigen  vereinbaren können. Ein ratsuchendes Telefongespräch für Sie zur Orientierung ist aber durchaus möglich.


Unsere Gruppenregeln wie:

  • gegenseitige Akzeptanz, Achtung und Respekt voreinander
  • freundlich- höflicher Umgang miteinander
  • sich gegenseitig ausreden lassen
  • das eigenen Erzählen zu begrenzen, damit auch andere zu Wort kommen können
  • niemals jemanden auszulachen oder sich lustig zu machen

... sind die Basis unserer Gruppengesprächsabende und sollten eigentlich für Jeden völlig normale und selbstverständliche Kommunikationsregeln sein.

Grundsätzlich ist der Gruppenleiter - oder sein Stellvertreter - weisungsberechtigt. Seinen Anordungen und Entscheidungen ist Folge zu leisten.

Alle unsere Selbsthilfegruppe betreffenden Entscheidungen - auch alle Fragen zur Mitgliedschaft, deren Beendigung oder einen Ausschluss - werden demokratisch nach dem Mehrheitsprinzip  miteinander getroffen.

Der Gruppenleiter


Was erwartet Sie bei uns ?
Wir  tauschen uns unter Beachtung unserer Gruppenregeln aus, finden miteinander wieder neuen  Halt und Orientierung, sind uns verständnisvolle Gesprächspartner, versuchen  füreinander da zu sein, uns gegenseitig mit den vorhandenen, vielfältigen Erfahrungspotentialen zu unterstützen und teilweise auch, uns ganz praktisch gegenseitig zu  helfen.
Bei uns können Sie Hilfe zur Selbsthilfe bekommen und sich selbst mit Ihren Erfahrungen einbringen, um auch anderen Betroffenen und deren Angehörigen weiter zu helfen.
In unseren Treffen begegnen wir uns grundsätzlich "auf Augenhöhe", d.h. hier zählen weder soziale Stellung, Titel noch Verdienst(e), sondern nur die Ebene der gleichen Betroffenheit durch eine psychische Erkrankung.
Da wir jegliche Drucksituationen vermeiden wollen, gilt: Jeder kann" - "keiner muss" als unser Gesprächsprinzip.
Wenn jemand mal nichts sagen will, so reicht ein kurzer Hinweis dazu aus, um allseits akzeptiert zu werden, wobei eine eventuelle Ermunterung - sich doch zu äußern - ggf. aus Sorge kommen kann und nicht falsch verstanden werden sollte.
Alles, was innerhalb der Gesprächsrunden geäußert wird, ist streng vertraulich und hat den geschützten Raum unserer Gesprächsrunde keinesfalls zu verlassen. Verstöße dagegen bedeuten den Ausschluss aus der Mitgliedschaft.
Unsere Gruppe ist konfessionslos und es finden keinerlei religiöse Handlungen statt.
Jedwede extremistischen bzw. aggressiven Ansichten werden nicht toleriert und ihnen wird weder Raum noch Möglichkeit zu ihrer Darstellung gegeben. Dementsprechend handelnde Personen werden sofort und dauerhaft von der Teilnahme an Gruppenabenden ausgeschlossen.
Wer nach den 4. "Schnupperstunden - also mit seinem 5. Besuch - weiterhin dabei sein und Mitglied werden möchte, zahlt mit Eintritt in die Mitgliedschaft den Jahresmitgliedsbeitrag per Überweisung auf das Gruppenkonto.

Für weitere Fragen stehe ich als Gruppenleiter oder auch jedes Gruppenmitglied zur Verfügung!


Scheuen Sie sich nicht, über sich selbst zu reden!
Alle anwesenden Gruppenmitglieder werden mit viel Verständnis und Einfühlungsvermögen behutsam auf Ihre Befindlichkeiten eingehen.
Hemmungen oder Schamgefühle sind hierbei fehl am Platze, da wir alle schon viele Jahre mit dem leben, was  Ihnen gerade neu begegnet ist.
Wir können Ihre Sorgen und Probleme als selbst Betroffene, aber auch die aus der Sicht eines Angehörigen heraus nur allzugut verstehen und mit unseren eigenen Erfahrungen weiterhelfen.
Sie werden erleben, dass Sie sich bei uns öffnen und uns anvertrauen können.
In unseren Gesprächen ist Platz für alle "Höhen" und "Tiefen" Ihres Lebens, für Tränen, für alle auch noch so kurios klingenden Sachverhalte, aber niemals für ein "Belächeln", Überheblichkeit oder Verurteilung.
Lassen Sie sich zur 1. von 4. möglichen "Schnupperstunden"  zu unseren Gesprächsrunden einladen und bereichern Sie auch uns durch Ihr Wissen und Ihre Einlassungen, wie alle anderen es auch tun.
Nur so können Sie selbst miterleben, was aktive Selbsthilfe leisten und wie sie auch Ihnen in Ihrer individuellen Situation weiter helfen kann.

Olaf Lindenlaub / Webmaster und Niederlassungsleiter Erfurt


Bitte melden sie sich!
Ich stehe Ihnen im Rahmen meiner zeitlichen und gesundheitlichen Möglichkeiten vor dem Besuch unserer Selbsthilfegruppe gerne für die erste, telefonische Kontaktaufnahme zur Verfügung, die unter folgenden Voraussetzungen zustande kommen kann:

  1. telefonisches Vorgespräch mit Ihnen als Betroffener
  2. telefonisches Vorgespräch mit Ihnen als Angehörigen eines Betroffenen

Sehen Sie sich - am besten mit einer Ihnen vertrauten Person - zuerst unsere Homepage mit den vielen, wertvollen und wichtigen Informationen an, aber verteilen Sie dies auf mehrere Tage und Sitzungen.
Besprechen Sie alles für Sie Wichtige vor Ihren persönlichen Besuch mit dieser Vertrauensperson oder gerne auch mit mir, unbedingt aber mit dem Betroffenen, wenn Sie dessen Angehörige(r) sind.

Haben Sie keine Angst, mich zu Kontaktieren!
Sie treffen nicht nur auf offene Ohren, sondern auch auf viel Wissen und Erfahrungen aus eigener Betroffenheit, sowie aus meiner 8jährigen, ununterbrochenen Selbsthilfearbeit, sowohl als Mitbegründer, stellvertretender Vereinsvorsitzender und späterer Niederlassungsleiter, als auch jetzt in meiner Aufgabe als Gesprächsgruppenleiter Erfurt.

Bitte beachten und akzeptieren Sie, das Sie als Angehöriger eines Betroffenen ohne dessen Wissen keinen Gesprächstermin für Ihn vereinbaren Können.
Verweisen Sie stattdessen auf unsere Internetseite, bieten Sie Ihre Hilfe an diese mit ihr/ihm, gemeinsam anzusehen, bzw. sie/ihn bei einem Besuch unserer Selbsthilfegruppe auf dem Weg dorthin zu begleiten.

Lebensumwege-Erfurt bietet sowohl für Betroffene mit depressiven Erkrankungen, als auch für deren Angehörige, eine Anlaufstelle.
Die regelmäßig Mittwoch* stattfindenden Gruppengesprächsabende - in denen auch die Möglichkeit zu einem "unter 4 Augen Gespräch" mit mir als Gruppenleiter besteht** - geben den Teilnehmern - Betroffenen wie auch Angehörigen - Zuversicht, Hoffnung, Lösungsansätze und Hilfe(n) im direkten oder indirekten Umgang mit der Erkrankungen an Depressionen.                
Wenn Sie als Betroffener und/oder Angehöriger Hilfe suchen, bzw. ein Gespräch wünschen, können Sie mich/uns wie unter Impressum + Kontakt angegeben erreichen.

* Genaue Informationen zu unserem Treffpunkt und den Treffzeiten finden Sie am oberen rechten Bereich dieser Seite oder auch unter: Wo? + Wann?

** Die ich selbst auch einmal ausfallen kann und dann nicht da bin, sollten Sie Ihren Wunsch nach einem "unter 4 Augen Gespräch" per Telefonat bzw. im zuvor stattfindenden Gruppentreffen ankündigen bzw. mit mir abstimmen.



Impressum + Kontakt

Fehlerhaften Link per SMS melden unter: » 0152 / 22189091«

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